bauAtelier12

Architekt

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Information


+41 27 946 19 83
Kantonsstrasse 5, 3930 Visp, Schweiz

Lage

Beschreibung


Das BAUATELIER12 erschafft durch die Anordnung der umlaufenden Fensterbänder eine von eleganter Leichtigkeit geprägte Gliederung der Fassade – ein neues architektonisches Gesicht, dass sich harmonisch in das bestehende Quartierbild einfügt. Mit der intelligenten Anordnung der 14 Wohnungen ist es gelungen, spannenden Wohnraum mit höchster Lebensqualität zu entwerfen. Es stehen geräumige Eigentumswohnungen mit grosszügig angelegten Grundrissen und in hochwertiger Ausführungsqualität zur Verfügung. Die Wohneinheiten sind so ausgerichtet, dass die Räume optimal mit Tageslicht durchflutet werden. Alle Wohnungen sind zum Innenhof orientiert und verfügen über eine Loggia, die den Wohn- und Lebensraum spürbar erweitert. Ein grosszügiger Innenhof dient als Spiel- und Erholungsraum. Während sich die Loggien nach aussen orientieren, durchdringt der parkartige Grünraum den Baukörper und wird zu einem essentiellen Teil der inneren Raumerfahrung. 

Am Herrenviertelplatz im alten Dorfkern von Visperterminen hauchte das BAUATELIER12 einem Wohnhaus von 1773 neues Leben ein. In enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege wurden im 2. Obergeschoss zwei attraktive Wohnungen geschaffen. Bei dem Wohnhaus mit regionaler Bedeutung handelt es sich um einen zweigeschossig gestrickten Blockbau auf verputztem Sockel. Das bis anhin unbewohnte und als Estrich genutzte  Dachgeschoss wurde in den Entwurf mit einbezogen und beherbergt neu die Schlafräume der Familie. Im Obergeschoss sind währenddessen die Allgemeinräume untergebracht. Die Schnittlösung im Wohnraum mit interner Erschliessung sorgt für spannende Sichtbezüge. Die energetische Sanierung wurde unter Einhaltung heutiger Standards und dem Einbezug von erneuerbaren Energiequellen ausgeführt. Beheizt werden die Wohnungen mittels stationärem Holz-Pellet Ofen und die Warmwasseraufbereitung geschieht über eine thermische Solaranlage. Die beiden Wohnungen, welche dauerhaft bewohnt sind, tragen einen wichtigen Teil zur Wiederbelebung der alten Dorfkerne bei.

Die Erweiterung eines 3-geschossigen Anbaus ist der wesentliche Eingriff in die bestehende Struktur. Dabei verbindet ein neuer zentral gelegener Erschliessungstrakt das bestehende Gebäude mit dem Neubau. Eine repräsentative Fassade in Anlehnung an einen Rebberg soll eine neue Etikette schaffen. Der Sockel in Massivbauweise symbolisiert die Rebmauer. Die filigrane Struktur des Oberbaus stellt den eigentlichen Rebstock dar. In der Dämmerung wird eine besondere Lichtstimmung inszeniert. Der neue Barriquekeller bildet das Herzstück der St. Jodernkellerei. Über 150 Eichenfässer finden Platz im neuen Barriquekeller. Vom unmittelbar angrenzenden Loungebereich geniesst man einen Blick in den neu interpretierten Voutenkeller. Ein neuer Eichensaal im ehemaligen Barriquekeller lädt für ein gemütliches Zusammensein ein. Ein Kunstwerk aus über 1500 Weinflaschen lässt hier eine fast schon sakrale Stimmung aufkommen. Glassplitter in den Wänden und glasgegossene extra handangefertigte Leuchten runden die Einfachheit in der Materialisieung ab.

Im Zentrum der Erweiterung der Bank steht der Kunde. So wurde der Schalterraum vergrössert und die Kunden werden neu an einem offenen Schalter empfangen und bedient. Für Bankdienstleistungen stehen im Parterre neu zwei Besprechungszimmer zur Verfügung. Die Mitarbeitenden der Bank können sich an neuen Büros im Obergeschoss und einem geräumigen Sitzungszimmer mit Blick über den alten Dorfkern erfreuen. Unter Berücksichtigung der Grösse der Bank und deren strategischen Zukunftsaussichten wird die nachhaltige Wirtschaftlichkeit des Baus sichergestellt. Für die Kunst am Bau sorgte die Künstlerin Sibylla Walpen mit ihren schönen Arbeiten "Tresor". Dabei schafft sie es, mit den Wandbildern Tradition und Brauchtum mit der zeitgenössischen Architektur in Verbindung zu bringen.

Die wechselnde Ausrichtung der Terrassen mit ihren gedeckten Bereichen in Kombination mit den bepflanzten Abschnitten ermöglicht eine grosse Privatsphäre für die einzelnen Wohnungen. Die Erdgeschosswohnungen verfügen über einen eigenen Rasenteil. Die qualitativ hochwertigen Wohnungen erhalten einen gehobenen Innenausbau. Waschen und Trocknen ist im eigenen Reduit innerhalb der Wohnung möglich. Beim grössten Teil der Wohnungen sind direkt auch Kellerräume angegliedert. Jede Wohnung ein Unikat. Durch die Verschmelzung des Innenwohnraums mit der Terrasse wird der Wohnbereich mehr als verdoppelt. Der Wohnraum öffnet sich zur Terrasse und diese weitet sich in die Rasenfläche aus. Ebenfalls gehören direkt angrenzende Kellerräume zur Wohnung. Der gedeckte Sitzplatz erlaubt auch bei einem lauen Sommerregen, das Essen draussen zu geniessen.

Der Umbau zwecks Neunutzung sollte so dezent und behutsam wie möglich erfolgen, die baulichen Eigenarten des früheren Speichers bewahrt bleibe. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege realisiert. Dabei wurden die bestehenden Öffnungen, wie etwa die beiden Zugänge zu den Kellerräumlichkeiten, ins Konzept miteinbezogen sowie neue kleine Fenster mit flächenbündiger Verglasung entsprechend zurückhaltend integriert worden. Um den knapp verfügbaren Wohnraum optimal zu nutzen, wurde im Obergeschoss mit der Installation einer zentralen Box gearbeitet. In dieser sind die Erschliessung, die Küche sowie die Nasszelle integriert. Zugleich funktioniert die Box als Raumtrenner zwischen Wohnstube und Schlaftrakt. Denn trotz des bescheidenen Grundrisses von 55m2 hat die Bauherrschaft bewusst auf eine Erweiterung verzichtet. Durch die Umnutzung konnte ein Zeitzeuge traditioneller alpiner Walliser Architektur erhalten werden. Zudem wurde durch die Schaffung von attraktivem Wohnraum auch die Entwicklung und die Wiederbelebung eines alten Ortskerns gefördert.

Im Jahr 1970 wurde das damalige Geschäftslokal zu einer Wohnung umgebaut. 45 Jahre später ist die inzwischen in Luzern wohnhafte Bauherrschaft an das BAUATELIER12 herangetreten mit dem Wunsch, die in die Jahre gekommene Wohnung zu einem zeitgemässen Feriendomizil auszubauen.Das Entwurfskonzept sieht drei Boxen vor, in welchen unterschiedliche Funktionen untergebracht sind. Diese werden in das bestehende Raumprogramm platziert. Durch den grosszügigen Einsatz von Holz wird der reduzierten Architektur ein heimeliger Charakter verliehen.  In die Boxen integrierte LED Lichtbänder sorgen zudem für stimmungsvolle Akzente. In die über die Fassade hinauskragende Fensternische wurde eine rahmenlose Panorama-verglasung gesetzt. Diese gibt einen einmaligen Blick über die Dachlandschaft des alten Dorfkerns von Visperterminen frei und lädt mit ihrem einzigartigen Weitblick zu verweilen ein. Mit wenigen, gezielten Eingriffen wurde der jungen Familie so ein gemütlicher Rückzugsort aus dem hektischen Stadtleben geschaffen.

In einem Mehrfamilienhauses verpasste das BAUATELIER12 einer 4 ½ Zimmer Wohnung aus den 70er Jahren eine Auffrischungskur. Die Bauherrschaft wünschte sich nebst offenen und hellen Räumen, eine neue Küche sowie ein grosszügiges und barrierefreies Badezimmer. Zur Aufhellung und Auffrischung der bestehenden Räumlichkeiten wurde der gesamte Boden einheitlich mit Massivholzparkett aus Eiche belegt und alle Wände mit einem Feinabrieb versehen. Sämtliche Bodenschwellen in der Wohnung wurden ausgeglichen. Vor dem Umbau trennten Hochschränke die Küche vom Essplatz ab. Die Küche wirkte mit ihrer dunklen Holzverkleidung schwer und drückend. Mit der Bereinigung und Neuordnung des Grundrisses wirkt der Raum jetzt viel heller und freundlicher. Der zentrale Einbauschrank mit integrierter Garderobe wirkt wie ein eigenständiger Block im Raum und bietet grosszügigen Stauraum. Mit einer Nische aus Eichenholz nimmt die Schrankanlage das reduzierte Materialkonzept der Wohnung auf. Auch die Sanitären Anlagen sind grundlegend umgebaut und saniert worden, wobei auch sämtliche Leitungen ersetzt wurden. Das zuvor beengte Badezimmer verfügt neu zusätzlich über eine begehbare Dusche. In der neu eingezogenen Trennwand wurde eine Verglasung mit integrierter Verdunklung verbaut. Zusammen mit der farblich dezenten Materialisierung ist ein einladender Nassbereich entstanden.

Ruhe ist ein besonderes Gut – sie ermöglicht, sich selbst Raum zu geben. Das Hotel Royal ist ein Spiegel dieser umfassenden Ruhe. In den Suiten des 4-Sterne-Superior-Hotel auf der Riederalp, im Wellnessbereich und im Restaurant hat das BAUATELIER12 die Natur eingefangen. Zugleich bietet das Hotel ansprechendes Design, Komfort und höchsten Genuss. Ein Grossteil des Hauses ist aus heimischen Baumaterialien errichtet und strahlt deshalb so viel Natürlichkeit aus. Regionales Altholz und Eichenholz-Parkettboden sowie Wandelemente aus Holz verleihen dem 4*S-Hotel auf der Riederalp ein edles Ambiente mit hohem Wohlfühlfaktor. Aktzente setzen lediglich dunkle und rote Sitzmöbel sowie dezente Accessoires. Unterirdisch ist das Hotel mit einem Rundbau verbunden, in dem sich die Réception und das Royal-Restaurant befinden. Arvenholz und die Konzentration auf wenige Raumelemente lassen auch hier behagliche Natürlichkeit aufleuchten. Zudem ist die Bergwelt durch die Panoramafenster im Gourmetrestaurant Teil des Genusserlebnisses.

Im Erdgeschoss eines bestehenden Wohnhauses aus dem Jahre 1979 plante das BAUATELIER12 den Umbau der Geschäftsräumlichkeiten der Walliser Kantonalbank. Das Konzept basiert auf Transparenz und Reduzierung der verbauten Materialen ohne dabei kalt und steril zu wirken. Das Raumprgramm sieht einen Kundenbereich mit Bankschalter, Wartezone und einem Indoor-Bankomaten sowie ein Mitarbeiterbereich mit Büros, Sitzungszimmer und Pausenraum vor. Die beiden Bereiche müssen über eine Untertrennung verfügen. Um ein Maximum an Transparenz zu schaffen, werden grossflächige Verglasungen in die mit Eichenholz verkleideten Trennwände eingesetzt. Diese geschlossene Untertrennung von Kunden- und Mitarbeiterbereich entspricht den neusten Standards der Bank und wird höchsten Sicherheitsanforderungen gerecht. Grosszüguge Fixverglasungen sorgen für lichtdurchflutete Räumlichkeiten und in die Akustikdecke eingelassene LED-Bänder sorgen zudem für stimmungsvolle Lichtakzente.

Das Projekt resultiert aus der Studie aller durch die Situation gegebenen Möglichkeiten. Eine direkte Verbindung des Neubaus  mit dem bestehenden Altersheim ist wirtschaftlich und betriebstechnisch unabdingbar. Der Neubau-Anbau steht süd-östlich des bestehenden Altersheims im Bereich des ehemaligen Restaurants Frävler. Die Ausrichtung des Bauvolumens nimmt die Gebäudelinien und Fluchten der Umgebung auf. Das Gebäude steht aber so weit zurückversetzt im Hang, dass das Erdgeschoss einen ideal grossen Vorplatz für die Bewohner erhält. Im Nord-Westen bleibt der Zugang über den Hof leicht vergrössert bestehen. Der Eingang wird vom bestehenden Standort zentraler im Neubau angeordnet. Alle Besucher erreichen den Empfang durch diesen grossen Windfang und werden von hier aus weitergeleitet. Im Neubau sind alle Zimmer gegen Süd-Osten aufgereit. Alle Zimmer sind identisch gross. Die Verkehrszone hinter den Zimmern erschliesst alle allgemeinen Räume wie Treppe, WC, Stationszimmer, Aufenthalt etc. Jedes Zimmer ist 25.5m2 gross und behindertengerecht konzipiert. Das Bad verfügt über WC, Lavabo und eine bodenebene Dusche.  Im Eingangsbereich gegenüber dem Bad ist eine Schrankfront eingebaut. Diese  Schrankfront ist in Garderobe und Stauraum für Kleider eingeteilt.  Das eigentliche Zimmer mit dem Bett hat einen dem Quadrat ähnlichen Grundriss. Balkone sind keine Vorgesehen. Die Fensterfront ist grosszügig und technisch so angeordnet, dass das Zimmer optimal mit Licht versorgt wird. Vor dem Fenster wird eine Arbeitsfläche und ein kleines Regal in die Konstruktion eingebaut. Vom Bett aus bietet sich ein sehr schöner Ausblick in die Umgebung von St. Niklaus. Im Erdgeschoss wird die Demenzstation angegliedert. Von dessen Gang aus wird der Garten über zwei Türen erschlossen.